Nur was wir kennen und lieben, bewahren und schützen wir

Bereits als Kind habe ich mit und ohne meine Eltern immer viel Zeit draussen verbracht. Im Garten, auf Wiesen und Feldern, im Wald, in den Bergen oder auf dem Bauernhof. Rund zehn Jahre lang war ich auch mit Herz und Seele ein Teil der Pfadibewegung.

Über die Camps beim Artgerecht-Projekt habe ich den Weg zur Wildnispädagogik gefunden oder besser: meinen Weg zurück nach draussen. Seitdem bin ich täglich daran, meine Beziehung und Verbindung zur Natur neu zu entdecken und zu vertiefen.


Durch diese Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen ist 2016 auch mein Familiencamp «glückliche Kinder – glückliche Eltern» in der Schweiz entstanden und 2017 folgten bereits zwei weitere. In Zusammenarbeit mit der Naturschule Woniya finden die Lager nun jährlich jeweils im Graubünden statt.

«In einer immer schneller werdenden Welt, die sich mehr und mehr natürlicher Rhythmen und Konsequenzen entzieht, geht vielen der Bezug zur Ursprünglichkeit verloren. Unsere Sinne stumpfen langsam ab und mit unserer Aufmerksamkeit sind wir mehr und mehr in der Zukunft oder der Vergangenheit. Besonders Kinder und Jugendliche reagieren auf die Abwesenheit von Naturerfahrung. Der Begriff 'Natur-Defizit-Syndrom' ist in aller Munde und beschreibt die verheerenden Konsequenzen einer Kindheit die ohne intensive Naturverbindung ist.»
Bastian Barucker – wildnisschule-waldkauz.de